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EU fördert Weg von Ritzerau nach Koberg
Koberg. Für 2020 werden in Schleswig-Holstein mit Mitteln der Europäischen Union weitere acht Vorhaben zur Modernisierung von ländlichen Wegen und Brücken gefördert. Das gab Innenminister Hans-Joachim Grote jetzt bekannt. "Mit den 1,6 Millionen Euro Fördermitteln ermöglichen wir Investitionen im Volumen von 3,8 Millionen Euro. Damit werden im ländlichen Raum insgesamt 8,6 Kilometer des ländlichen Wegenetzes ausgebaut sowie eine Brücke erneuert. Uns ist es gelungen, damit das gesamte EU-Budget zu binden", erklärte er.

Eines der acht geförderten Projekte liegt in Koberg im Kreis Herzogtum Lauenburg. 232.000 Euro gibt es für den Weg von Ritzerau nach Koberg. Die anderen Vorhaben liegen im Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Kreis Schleswig-Flensburg, im Kreis Nordfriesland und im Kreis Ostholstein - hier wird Sierksdorf mit 103.000 Euro für den Altonaer Weg unterstützt und Süsel mit 162.000 Euro für den Röbeler Weg.

"Auch in Zeiten fortschreitender Digitalisierung stellen gut ausgebaute ländliche Wege und funktionsfähige Brücken eine wesentliche Infrastruktur für die Entwicklung der ländlichen Räume dar. Und dies nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für die gesamte Bevölkerung, auch in den Bereichen Naherholung und Tourismus. Ich freue mich, dass wir unsere ländlichen Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen können", erklärte Minister Grote. Das Innenministerium unterstützt die Gemeinden in Schleswig-Holstein bei der Modernisierung ihrer ländlichen Wege und Brücken mit insgesamt acht Millionen Euro, ELER-Mitteln im Rahmen des Landesprograrnms ländlicher Raum (LPLR). Der Fokus liegt auf dem Ausbau verkehrswichtiger Ortsverbindungs- und Hauptwirtschaftswege.

20 Projekte konnten bereits abgeschlossen werden. Ziel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) ist es, in Dörfern und Gemeinden die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft zu fördern, eine ausgewogene räumliche Entwicklung der ländlichen Wirtschaft und der ländlichen Gemeinschaft sicher zu stellen und die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen und des Klimaschutzes zu gewährleisten. Für das schleswig-holsteinische Landesprogramm für den ländlichen Raum (LPLR) stehen im Förderzeitraum 2014 bis 2020 rund 620 Millionen Euro zur Verfügung.

15. April 2020, Lübecker Nachrichten

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